Für die Reise hatten wir nur ein Objektiv dabei. Das zwingt zu Entscheidungen, und rückblickend waren gerade die Einschränkungen gut für die Serie.
Zurück im Atelier haben wir die Bilder nach Farben sortiert, nicht nach Orten. Erst dabei fiel auf, wie ähnlich sich ein Nachtmarkt und ein Sonnenaufgang am See sein können.

Probleme unterwegs
Die besten Aufnahmen entstanden aus dem fahrenden Zug. Durch die Bewegung werden die Lichter der Ortschaften zu langen Bändern, die sich überkreuzen und neue Farben bilden.
Im Gebirge ändert sich das Licht schneller, als man die Kamera einstellen kann. Wir haben deshalb mit fester Belichtung gearbeitet und lieber eine Aufnahme mehr gemacht.

Am Markt in Meran haben wir die bunten Stoffbahnen eines Händlers fotografiert, mit seiner Erlaubnis und gegen ein Bild als Druck, das jetzt in seinem Stand hängt.
Unser Fazit
Nicht jeder Versuch gelingt. Von einer Serie mit vierzig Aufnahmen behalten wir im Schnitt fünf oder sechs, der Rest ist zu flau, zu bunt oder schlicht verwackelt.

Zur Eröffnung kamen mehr Besucher als erwartet. Viele fragten, wie die Bilder entstehen, und erstaunlich viele wollten wissen, ob es sich um Malerei handelt.









































